Rheintour Blog

Mein Gespräch mit der Loreley

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Anlässlich der Blücher Tage in Kaub habe ich mich mit Theresa Lambrich getroffen, die seit dem 23.5. 2015 als “Loreley” den “Felsen” und das Loreleytal vertritt.

Rheintour:

Liebe Frau Lambrich, zunächst möchte ich Ihnen sehr herzlich zu Ihrer Wahl als “Loreley” gratulieren. Wie kamen Sie denn dazu sich zu bewerben?

Theresa Lambrich:

Meine Großmutter hatte schon blonde Haare und fand es wunderschön, dass ich schon als kleines Mädchen auch lange blonde Haare hatte. Sie nannte mich schon damals liebevoll “Loreley”.

Als nun die Ausschreibung für die “Loreley” stattfand, haben mich viele Freunde und Bekannte in Filsen, meiner Heimatstadt, ermuntert, mich doch zu bewerben. Meine Eltern waren bis März diesen Jahres  das  Karneval-Prinzenpaar in Filsen. Scherzhaft sagten die Filsener, was die Windsors in England, sind die Lambrich’s in Filsen. Ich habe mich deshalb entschlossen, mich als “Loreley” zu bewerben.

Rheintour:

Wie verlief denn Ihre Bewerbung

Theresa Lambrich:

Zunächst wurden aus allen Bewerberinnen 5 potentielle Kandidatinnen ausgewählt, die dann zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurden. Unglücklicherweise hatte ich am selben Tag, allerdings vormittags, mündliche Abiturprüfung in Mathematik. Am Nachmittag stand ich dann vor dem Prüfungskomitee, dem Werner Groß, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, Vanessa Steiert, Geschäftsführerin der “Loreley-Touristik”, Uli Lenz, dem “Vater” der “Loreley” und meine Vorgängerin mit ihrer “Nixe” angehörten. Ich musste 5 recht anspruchsvolle Fragen, auf die ich in dieser Form nicht vorbereitet war, beantworten. Die Fragen drehten sich im westlichen um Touristik, das Weltkulturerbe und die Verbundenheit zur Region. Jeder Juror hatte eine Stimme. Freitags war die Prüfung und montags sollte die Siegerin informiert werden. Ich erhielt die Zusage allerdings erst am Dienstag, als ich gar nicht mehr damit gerechnet hatte. Umso größer war meine Freude.

Rheintour:

Sie sind ja noch Abiturientin? Dieses Jahr Abi?

Theresa Lambrich:

Ja, ich habe dieses Jahr mein Abitur gemacht und möchte ab dem Wintersemester Jura studieren, entweder in Trier, Frankfurt oder Köln.

Rheintour:

Was stellen Sie sich denn für Ihre neue Funktion vor?

Theresa Lambrich:

Ich freue mich sehr interessante Menschen kennen zu lernen, ich habe die Möglichkeit, meine Persönlichkeit weiterzuentwickeln und bin sehr stolz, meine Heimat repräsentieren zu dürfen.

Rheintour:

Welche PR-Auftritte sind denn geplant?

Theresa Lambrich:

Ich hatte beim #Blücher-Tag einen ersten Auftritt als “Loreley”. Ich werde an der Schiffstaufe des Weltkulturerbe-Schiffs “St. Nikolaus” der “Roessler-Linie” teilnehmen. An dem 10 jährigen Jubiläum des Zweckverband “#Weltkulturerbe” und der Eröffnung von “#Maria Ruh” in Urbar werde ich ebenfalls teilnehmen. In Bornich bin ich anlässlich eines Jazz-Frühschoppens und als Höhepunkt steht im Juli eine Berlin-Reise an, bei der wir in der Rheinland-Pfälzischen Landesvertretung die Ergebnisse eines Architekten Wettbewerbes zur Gestaltung des #Loreley-Plateaus vorstellen werden.

Rheintour:

Sie sind ja auch Journalistin nebenbei, für den schreiben Sie denn?

Theresa Lambrich:

Ich schreibe seit 2013 für die Rhein-Lahn-Zeitung mit Sitz in Bad Ems Berichte im Regionalteil

Rheintour:

Planen Sie denn auch in einem Blog Ihre Erlebnisse allen Interessierten zugänglich zu machen?

Theresa Lambrich:

Eventuell, wenn ich einen besseren Überblick über meine “Loreley-Termine” habe.

Rheintour:

An wen muss ich denn schreiben, wenn ich Ihnen einen Brief schicken möchte? Gibt es eine Adresse, ähnlich dem Weihnachtsmann?

Theresa Lambrich:

Nein, eine Adresse wie beim Weihnachtsmann gibt es nicht. Aber für Fragen erreichen Sie mich über diese Anschrift:

Loreley-Touristik e.V.

Bahnhofstraße 8

56346 St. Goarshausen

Rheintour:

Haben Sie denn auch schon Autogrammkarten?

Theresa Lambrich:

Noch nicht, aber bald. Die Fotos sind gemacht, die Autogrammkarten werden zur Zeit gedruckt.

Rheintour:

Am 5.6. ist ja die große Ausfahrt  der “MAGIC BIKE” durch das Mittelrheintal. Werden Sie, wenn die Biker am Loreley-Felsen vorbeifahren, dort sitzen, singen und sich mit Ihrem Goldenen Kamm kämmen?

Theresa Lambrich:

Ich überlege es mir. Einerseits klingt das sehr reizvoll, anderseits möchte ich nicht, dass es den Bikern wie einst den Schiffern geht und ich ihnen die Konzentration nehme:-) Vielleicht komme ich aber an einem der Tage nach Rüdesheim.

Rheintour:

Sie wollen ja auch die linksrheinische Seite promoten, sind Sie neben DER #Loreley auch eine Welterbe Oberes Mittelrheintal-Botschafterin? Wie wird/könnte das denn aussehen?

Theresa Lambrich:

Die Loreley gehört ja zum  Dachverband “Oberes Mittelrheintal”. Es geht ja nicht nur alleine um den “Felsen” sondern es geht um das Loreley-Tal und und auch um das Mittelrheintal. Das steht bei allem im Vordergrund.

Rheintour:

Vielen Dank für das Gespräch. Ich wünsche

Ihnen viel Spaß und Erfolg.

 

Hier ein paar Fotos zu dem Bericht:

 

 

 

 

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Die “Loreley” mit dem “Elslein von Kaub”

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Theresa Lambrich mit ihrer besten Freundin, Alexandra Hönl, bei der Abitur-Zeugnis-Ausgabe

 

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Ihre Eltern Prinz Dirk I. und Prinzessin Birgit I.

 

 

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Die “Loreley” mit “Bacchus”

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Diverse Hoheiten aus nah und fern vor der Vorstellung in Kaub auf dem Kirchplatz.

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Die Loreley und ihr Goldener Kamm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank für das freundliche Gespräch

 

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