Rheintour Blog

Freitags im Rheintal

Am Freitag hatte ich frei und wollte den Brückentag nutzen, um am Rhein zu entschleunigen. Meine Reise begann in Boppard, wo ich im Hotel Bellevue meinen Frühstückskaffee trank. Das Hotel bietet eine wunderschöne Atmosphäre, dezenter Luxus, kein Marmor etc., ich fühle mich deshalb dort sehr wohl. Da im Restaurant eine größere Feier vorbereitet wurde, führte mich ein Mitarbeiter in das Kaminzimmer, in dem ich den Erholungstag in Ruhe begann.

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Als ich nach circa einer Stunde aus dem Hotel ging, legte gerade der einzige Schaufelraddampfer auf dem Mittelrheintal, die “Goethe” ab. Wie immer beeindruckend.

 

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Ich schlenderte noch eine Stunde durch das Städchen, genoß die Ruhe, den Wochenmarkt und die zahlreichen Fachwerkhäuser.

 

Schräg gegenüber von Boppard siehr man die Burgen Sterrenberg und Liebenstein, genannt die Feindlichen Brüder. Informationen und Sage erzähle ich zu einem späteren Zeitpunkt.

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Anschließend setzte ich meine Fahrt Richtung Sankt Goar fort.

Auf dem Weg dorthin entschloss ich mich spontan eine Pause im WWeinhotel Landsknecht” zu machen, das zwischen Boppard und St. Goar liegt. Die wunderschöne Terrasse bietet einen herrlichen Blick auf den Rhein, der in gut 10m Entfernung vorbeizieht. Ich beobachtete die zahlreichen Schiffe, die im Schatten der Burg Maus strom auf- und abwärts tuckern. Die Burg Maus ist eine Höhenburg, ca. 100m über dem Rhein, die in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunders erbaut wurde.

Die freundliche Bedienung deckte extra für mich die Terrasse ein, da sich mittlerweile die Sonne durch die Wolken gekämpft hatte. Ich genoß mein Getränke, versenkte den Stress der letzten Tage im Rhein und begann die Ruhe zu genießen und die Gedanken fließen zu lassen, inspiriert von der Fließgeschwindigkeit des Rheins und animiert durch das sanfte Plätschern des Wassers am Ufer.

 

Nch einstündiger Pause setzte ich mein Weg stromaufwärts bis Niederheimbach fort, wo ich die Fähre nach Lorch nahm, um von dort zurückzufahren. Die Fähre bietet herrliche Ausblicke auf Lorch und auf die Heimburg, die in Privatbesitz ist. Es begeistert mich jedes mal, wenn Frachtschiffe unsere weg kreuzen-einfach fantastisch – aber seht selbst:

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Ich hoffe, der Bericht hat Euch Spaß gemacht.

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